Samstag, 31. Januar 2009

Mein halber erster ONS

Wie schnell sich doch alles wandelt. Vorgestern ging noch die Welt unter, gestern hatte ich schon wieder ein Mädel am Hals - und später im Bett. So schnell ging es noch nie, wenn ich mich richtig zurückerinnere. Ich gebe fast uneingeschränkt dem übermäßigen Genuss von Alkohol die Schuld. Man könnte sagen, ich habe sie mir schön gesoffen.

Ich kenne die Liebste schon seit einer kleinen Weile, aber eher flüchtig. Gestern habe ich ihr beim Brüderschaft trinken nach dem üblichen Kuss auf die Wangen noch einen auf den Mund gegeben und hatte Schwups ihre Zunge im Hals. Sie küsste eher mäßig.

Was mich aber nicht davon abhielt, eine halbe Stunde später mit zu ihr zu gehen. Auf dem Weg haben wir noch ausgemacht, dass heute nix mit Sex ist, weil sie ihre Tage hat. Und daran habe ich mich auch gehalten. Vielleicht war es nicht so nett, sie nach allen Regeln der Kunst aufzugeilen, mit knabbern an Lippen, Hals, Brustwarzen und Bauch. Das macht mir besonders viel Spaß...

Es kam, was kommen musste: Sie sagte, sie wolle mich jetzt in sich spüren. Und ich lehnte ab. Weil es so ausgemacht war. Aber auch, weil ich
  • zu betrunken und fickunfähig war
  • ungern mit Frauen ficke, die ihre Tage haben
  • mich an ihrer für Frauenverhältnisse ziemlich starken Behaarung gestört habe
  • mir mit nachlassendem Alkoholpegel immer mehr bewusst wurde, dass ihre Top-Figur nichts hilft, wenn ihr Gesicht nicht so hübsch ist

Sie wollte mir dann noch einen Blowjob verpassen. Aber wenn sie etwas noch schlechter kann, als küssen, dann ist es blasen.

Ich verbrachte trotzdem gern die Nacht mit ihr. Ich mag es ja sehr, mit einer Frau im Arm zu schlafen. Heute morgen kam ich leider nicht schnell genug aus ihrer Wohnung weg. Sie schaffte es noch, mit ihre Handynummer anzudrehen.

An dieser Stelle eine Frage an die erfahrenen Leser: Ich glaube, sie will gern noch mehr von mir. Ich aber nicht. Wie werde ich sie jetzt wieder los? Ich habe ihr nichts versprochen, aber auch nicht direkt gesagt, dass das Ganze für mich einmalig ist. Meine erste Idee war, möglichst bald eine SMS zu schreiben, mich für die schöne Nacht zu bedanken und zu sagen, dass ich es bei dieser einen Nacht belassen würde. Tipps?

Donnerstag, 29. Januar 2009

Alles auf Anfang

Es gibt so Tage, da verliere ich völlig den Verstand und agiere ausschließlich aus dem Bauch heraus. Heute ist so ein Tag; an dem ich versucht habe, meine Ex-Freundin wiederzugewinnen, die ich noch vor drei Monaten abgeschossen habe. Ob es gelungen ist, steht noch aus.

Ich fühle mich gerade wie ein Wahnsinniger. Ich liebe das Gefühl.

Schwer enttäuscht?

Ich hatte ja inständig gehofft, dass mic hdie 29-Jährige gestern mal überrascht. Aber ihre Reaktion, als ich sie von hinten nahm und mit dem Daumen in ihr vom Mösensaft feuchtes Arschloch eindrang, war deutlich: Nein!

Wenn sie glaubt, damit wäre die Sache für mich erledigt, dann hat sie sich geschnitten! Ich werde sie schon noch überzeugen.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Befragungsaufruf, die Zweite

In der Umfrage zur Akzeptanz bei Fremdbegattung des Partners zeichnet sich zur Halbzeit ein klares Bild ab. Und ich muss sagen: Ihr solltet Euch schämen, euren Partner so einfach an andere auszuleihen! Kleiner Spaß am Rande. Aber ich war doch überrascht, dass unter den 21 abgegebenen Antworten nur vier (!) es grundsätzlich ablehnen, dass ihr Partner Sex mit jemand anderem hat. Das ist nichtmal jede fünfte abgegebene Stimme.

Ich möchte hierbei nochmal an alle appellieren, denen es bisher entgangen ist, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Wir gewöhnen uns aneinander

Gestern durfte sie noch den Ton im Bett angeben. Heute habe ich auch mal meine Meinung gesagt. Und es war gut. Es war immer noch nicht wild - obwohl ich mit Gestik, Mimik und Atmung mein bestes gab, um die Stimmung dahin zu bringen. Aber es war gut. Und das, obwohl der Ablauf sehr ähnlich war.

Ausgenommen war nur die 69er und dass sie sich auf mein Gesicht setzte. Weil ich klar darum gebeten habe. Sie hat da nachgegeben. Ansonsten wieder schöner Blow-Job. Nur merkwürdig, dass sie damit aufhörte, als ich hinweise gab, wie ich es auch mag, mit weniger Lippen und mehr Zunge, am ganzen Schaft entlang und rund um meine Eier.

Insgesamt war der Kernakt, wenn man das mal so nennen will, wieder recht kurz. Nicht viel länger als zehn Minuten. Aber das Vorspiel zog sich eben, bestimmt eine halbe Stunde, weil sie es liebte, mich zappeln zu lassen. An dieser Stelle eine Frage an Bibi und Toni von 15 Minuten: Ab wann zählen diese 15 Minuten? Inklusive Vorspiel oder nur die Penetration?

Und ich habe heute auch verstanden, warum sie mir sagt, wann ich kommen darf. Es ist weniger eine Erinnerung, als vielmehr eine Aufforderung. Nämlich zum gleichen Zeitpunkt wie sie zu kommen. Ich habe sie noch eine Minute bisschen zappeln lassen. Zumindest akustisch ebbte ihr Orgasmus in diesen Sekunden nicht ab. Und dann war es vorbei.

Und es war schön. Ich mag ihre Haut. Die Haut auf ihrer Wange ist zarter als die auf ihren Lippen. Damit ihr euch die Dimensionen vorstellen könnt. Ihr Körper ist sehr hübsch. Nicht perfekt, aber sehr harmonisch. Dass sie ihren Schambereich wachst und nicht rasiert, ist wirklich fantastisch. Ich würde sowas aufgrund der Schmerzen nie von einer Frau fordern. Aber dass sie sich so enthaart, ist trotzdem ein großes Plus. Da leckt man gleich ganz anders.

Montag, 26. Januar 2009

Klinisch rein

Sie hat mich voll unter Kontrolle. Ich habe das Gefühl, ihr einfach zu folgen, was sie auch tut und sagt. Sie wusste, dass sie es heute mit mir wollte, sie hat die Richtung des Abends vorgegeben und wusste sicherlich schon im Voraus, dass ich drauf anspringen würde.

Und bei allem, was dann folgte, gab sie den Ton an! Wenigstens ausziehen durfte ich sie noch teilweise, wie ich es mir denke. Danach wurde es sehr sauber. Ich möchte sagen, klinisch sauber. Da war nicht das kleinste Partikel, dass Sex schmutzig machen konnte, ohne Licht, in vollkommener Stille, ging ich mit meinem Kopf zwischen ihre Knie. Sie blieb still. Keine Reaktion. Und ich kam mir irgendwie unsicher vor, wie ich es ihr machen sollte mit meiner Zunge. Sie ließ mir eh nicht lange Zeit, zog mich wieder hoch, verpasste mir einen Blowjob, der gut, aber irgendwie auch sehr geordnet, sehr konzentriert wirkte. Meine Bitte auf 69er lehnte sie ab, auf mein Gesicht setzen ebenfalls.

Stattdessen lieb sie bestimmt zehn Minuten meinen Schwanz zwischen ihren samtig weichen und feuchten Schamlippen. Und wieder dieses klinisch Reine. Sie war feucht, und zwar standardmäßig, nicht zu trocken, nicht übermäßig feucht. Ihre Haut war sehr zart. Irgendwann ließ sie mich in sie eindringen. Langsam, sehr langsam. Sie mochte es, mich so warten zu lassen. Sie ritt mich anschließend, fantastisch. Mir ist das noch nie aufgefallen, aber es wirkte Wunder, wie sie ihr Schambein nach vorne auf meinen Körper drückte. Ich war da schon kurz davor zu kommen, obwohl ich so sonst nie kommen würde.

Ich genoss es, bis sie sagte: jetzt von hinten. OK. Da fiel mir erstmals auf, wie lang ihre Beine sind. Owohl sie sehr klein ist, musste ich mich ein bisschen strecken, um kniend in ihr glänzend feuchtes Loch hineinzukommen. Sie blieb weiter still, aber ich vermute mal, dass sie in dieser Position gekommen ist. Zumal sie mir wenige Minuten später sagte, ich dürfe jetzt kommen.

Obwohl ich in dem Moment das Gefühl hatte, sie wolle lieber, dass es aufhört. Denn wild war es bis dahin noch nicht. Wie auch immer, ich sagte ihr, ich habe noch keine Lust zu kommen, war aber von ihrer Aussage so angestachelt, dass ich sie herumdrehte, ihre Beine über meine Schultern legte um mich nochmal auszutoben. Sie atmete schwer, das wars. Ihren Kopf legte sie zur Seite. Ich dachte beim Blick in ihre geschlossenen Augen, dass ich sie langweile. Ich hielt nicht mehr lange durch und kam. Für meine Verhältnisse sehr früh.

Es blieb so rein und friedlich. Ich bot ihr ein Taschentuch zur Säuberung an, sie lehnte es ab, legte sich stattdessen auf die Seite. Voila. Wir streichelten uns noch ein bisschen, ich erzählte ihr, dass es komisch ist, sie meinte, dass sie sich an erst noch meinen Körper gewöhnen müsse.

Schließlich verließ sie das Haus, sagte aber, dass sie mich morgen gern wiedersehen würde. Sowas darf man als positives Zeichen werten, oder?

Ab sofort: strategisches Handeln

Die Affäre hat mit dem Ratschlag des Abends den Egoisten in mir hervorgekramt. Es gebe keine Frau, die man nicht mit einer Strategie kriegen würde. Heißt für mich: Wenn die Strategie schlecht ist, ändere sie.

Der Gedanken an das ungezwungene, unbedachte Wort wird deshalb komplett gestrichen. Die Frauen sagen, sie möchten hören, was ich denke. Möchten sie nicht. Sie wollen, dass ich ihnen sage, was sie hören wollen. Sollen sie bekommen. Ich packe jetzt wieder den Schwiegersohn aus. Ich spiele jemanden, der ich nicht bin, den sie aber haben wollen. Vor der 29-Jährigen, vor den Neuen, vielleicht sogar vor der Affäre.

Ich habe, berufsbedingt, viel mit Strategie zu tun, ich schimpfe mich vor Laien sogar als Experte. Bisher dachte ich, wenigstens in einer engen zwischenmenschlichen Beziehung müsste ich mich nicht konzentrieren. War ja ein Irrweg.

Sonntag, 25. Januar 2009

Vom Neanderthaler zum Junkie

Weiter geht's in dieser - nennen wir es der Einfachheit halber mal - Beziehung. Obwohl Posse es auch gut treffen würde. Gestern hat sie Schluss gemacht. Ich hatte mich da ein bisschen verplappert und gedacht, ich könnte ihr mal erklären, wie ich die Welt sehe. Was diametral zu ihrem Weltbild steht. Worauf sie meinte, mit jemandem wie mir könne sie nicht zusammenleben. Ich witterte meine Chance und dachte, jetzt könnte ich sie endlich mal abservieren, vorher noch ordentlich die Meinung geigen, ich war voll in Fahrt. Doch dann machte ich den Fehler und fragte sie, ob für sie jetzt Schluss ist. Sie sagte, sie wüsste es nicht. Und ich wurde wieder rückfällig. An dieser Stelle würde ich meinen Neanderthaler-Vergleich gern zurück ziehen und ihn durch einen Junkie-Vergleich ersetzen. Ich weiß, dass sie mir nicht gut tut. Aber ich kann trotzdem nicht von ihr lassen. In dieser Intensität, wie ich es jetzt erlebe, würde ich sagen, sie ist wie Heroin.

Es folgte jedenfalls eine stundenlanger Kampf um ihr Herz, in dessen Verlauf ich mir überlegte, bei potenziellen Streitpunkten zukünftig nach Strich und Faden zu lügen, damit ich meine Ruhe habe. Mit ihr wird es eh nicht ewig dauern. Aber ein bisschen möchte ich noch. Nachdem die Diskussion heute morgen dort weiter ging, wo sie gestern aufhörte und sich seitdem keinen Millimeter bewegt hat, habe ich vorgeschlagen, dass Thema einfach zu beenden, darüber zu schweigen, nochmal innige Liebe und Treue geschworen und damit hatte sich das.

Ich war mal ein guter Junge. Ein richtig guter. Ich habe Frauen (anfangs noch Mädchen) Gedichte geschrieben, Blumen geschenkt, war aufmerksam, rückblickend würde ich sagen, höchst geeignet. Moralisch ging es mit mir seitdem kontinuierlich bergab. Da kommt immer mehr Verbitterung über die Macken der Frauen auf, bei denen ich pauschal Schuld habe. Ich bin jetzt schon so weit, dass ich nur noch bei gemeinsamen Schnittmengen hochkonzentriert bin und sonst abschalte, gut zurede und Stress vermeide. Positives wird voll ausgekostet, Negatives einfach ignoriert. Das einzige, was dann schmerzt, ist der Rückblick, wohin ich nur gekommen bin. Und die Frage: Wo soll das alles enden?

Donnerstag, 22. Januar 2009

Prinzipien aufgeben?

Die 29-Jährige macht mich zusehends matschig in der Birne. Sie fing heute fast aus dem nichts an mir zu erzählen, dass sie mich gern quälen würde. Also im Bett. Sie mag es sehr, zu dominieren. Mir wurden die Ohren spitz. Und nicht nur die Ohren. Sowas hab ich mir schon immer gewöhnt!

Aber sie wäre nicht sie, wenn nciht gleich im nächsten Moment irgendetwas ganz grausig wäre. So kam es denn auch. Bisher hatte sie immer Sex ohne Kondom. Weil es oftmals eine lange Zeit bis dahin gedauert habe und sie sich habe sicher sein können, dass diejenigen sauber wären. Nun will sie auch mit mir Sex ohne Kondom.

Soll ich jetzt wirklich meine Prinzipien umwerfen? Das kann doch nicht sein. Ich fühle mich mehr und mehr verarscht. Zumal sie mir gestern noch die Hölle heiß gemacht hat, weil ich zwar gechützt Sex mit der Affäre hatte (von der sie denkt, dass sie eine Schlampe ist. Eine Behauptung, die ich mir habe verbitten lassen), aber nicht geschützt bei Oral-Sex (Wie leckt man eigentlich eine Möse ohne ungeschützt zu sein?). Am Ende meinte sie sogar kurzfristig, dass das mit dem Sex nichts zwischen uns würde. Heute meinte sie das übrigens auch - falls ich nicht ohne Kondom akzeptiere.

Und dann noch dieser Kommentar: Das wichtigste beim Sex sei für sie der Orgasmus. Ist das nicht armselig? Also ehrlich, wenn der Sex super ist, dann kann ich als Mann auf einen Orgasmus verzichten (was nicht heißt, dass ich mich dennoch darüber freue).

Ich schaffe es einfach nicht, sie einzuschätzen. Entweder ist sie göttlich, eine positive Erfahrung, die ich nie wieder vergessen werde. Oder sie ist einfach nur grauenhaft schlecht! Ich glaube, ein Mittelding wird es da nicht geben.

Hilfe, ich brauche eure Ratschläge!!! Was soll ich tun? Weitermachen mit ihr oder hinschmeißen?

Ich hab da mal ne Frage

Bei mir ist der Spieltrieb ausgebrochen. Ich habe ein bisschen rumgebastelt und mal eine Umfrage eingebaut (siehe rechts). Freue mich über zahlreiche Teilnahme, damit ich Euch ein bisschen besser kennen lerne.

Und wenn Euch das ganz viel Spaß gemacht hat, könnt ihr ja auch mal bei arte:f:akte reinschauen. Da gibts auch tolle Umfrage-Themen.