Donnerstag, 31. Dezember 2009
Traum und Realität
Ich dachte nur an ihre Haut, an ihre Lippen, an das Bett, an die Zweisamkeit, an die Extase, an den anschließenden Gedankenaustausch, daran, dass wir die Welt um uns herum ausblenden könnten. Nur ich, sie, und der Mond.
Die ersten Küsse nach dem Wiedersehen machten deutlich, wie sehr auch das Model Sehnsucht nach mir hatte. Sie schwankten im stil zwischen fordernd und sachte erkundend.
Dann kam der plötzliche Schwenk: Sie hatte plötzlich Abendbrothunger. Dabei hatte sie eben noch versucht, mich auszuziehen. Das kann doch nicht wahr sein!, dachte ich mir, schwänzelte ihr aber etwas später in die Küche hinterher. Ich packte sie zielstrebig an den Aktionspunkten (Hals, Nippel, Arsch, Schambein), als sie mir eröffnete, dass es mit Sex heute sowieso nichts werde, weil sie ihre Tage habe. Kurz darauf ein Anruf von einer Freundin, der sie dann erklärte, wie man das Silvesteressen koche.
Ich war einfach nur desilusioniert. Innerhalb weniger Minuten platzten all die schönen Träumereien. Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn wir solch einen Abend verbringen. Nur hat mich diese ganz neue Realität ziemlich mitgerissen.
Pro Bäuchli
Die Richtung geht hin zu weiblichen Formen. Unter den 26 Teilnehmern fanden sich 10 Freunde des flachen Bauches, 14 mögen den kleinen Bauchansatz, 2 mögen es noch fülliger. Interessant ist dabei, dass niemand einen Waschbrettbauch bei einer Frau schätzt. Sind Muskeln bei Frauen etwa grundsätzlich nicht so angesagt?
Samstag, 26. Dezember 2009
Die Sache mit dem gemeinsamen Einschlafen
Ich habe in den ersten Monaten dieses Blogs immer wieder postuliert, dass der wirkliche Höhepunkt einer gemeinsamen Nacht ist, wenn man gemeinsam friedlich einschläft und auch gemeinsam wieder erwacht.
Dieses Postulat ging in den letzten Wochen verloren. Vielleicht, weil ich so oft bei dem Model übernachtet habe, dass ich dieses gemeinsame Einschlafen nicht mehr als etwas Besonderes empfunden habe. Vielleicht, weil der Sex mit ihr so atemberaubend ist, dass ich nicht glauben kann, dass es da noch etwas besseres gibt.
Aber jetzt, da wir wieder ein paar Tage getrennt sind, merke ich, wie sehr mir diese Momente fehlen, in denen wir gemeinsam eindämmern, uns noch enger an einander kuscheln, sie sich in meinen Arm legt, ihre Wange auf meine Schulter legt, und ich mich im Moment höchster Harmonie befinde.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Schwieriger als Geschenke einpacken
Wenn ihr jetzt was Weihnachtliches erwartet, muss ich euch enttäuschen. Weihnachten beginnt bei mir wahrscheinlich erst morgen nachmittag. Bis dahin bin ich noch im Arbeitsstress.
Deshalb mal was Unweihnachtliches: Ich habe endlich mal die Seile am Model ausprobiert. Allerdings war ich dabei unerfahren und unvorbereitet. Und einen Menschen ordentlich zu fesseln ist deutlich komplizierter als Weihnachtsgeschenke einzupacken. Fazit: Ich habs total versaut! Und dann auch noch bei ihr, der Ex-Pfadfinderin! Ich hatte mich hinreißen lassen, sie zu fesseln, obwohl ich sie noch ein bisschen zappeln lassen und mich dazu ein bisschen einlesen wollte. Von Knoten habe ich natürlich keine Ahnung. Und so hielt am Ende auch nix von dem, was ich da zusammengebastelt habe.
Schwer enttäuscht und peinlich berührt habe ich die Sache abgebrochen. Ich glaube, das Model hat es mir ein bisschen krumm genommen, dass ich mich so dilletantisch angestellt habe. Aber wir haben uns eines besseren besonnen, und sie hat mir die wichtigsten Knoten gezeigt, die fest sind und nicht am Seil verrutschen. Und dann habe ich es einfach nochmal probiert. Dank guter handwerklicher Vorarbeit hielten die Seile diesmal an den Armen des Models und am Bettgitter.
Es folgten Reizspiele. Mit sanften Berührungen habe ich angefangen, sie hier und da und überall gestreichelt. Ich habe ihre Lippen geneckt, als ich mich vor ihren Kopf hockte. Jedes Mal, wenn sie meinen Kuss erwidern wollte, bin ich so weit zurückgezuckt, dass sie gerade nicht mehr an meine Lippen kam. Und dann doch wieder ein erlösender Kuss. Ein spannendes Spiel.
Welches ich intensiviert habe. Der Höhepunkt war meine Flache Hand, die auf die Innenseite ihrer Oberschenkel klatschte. Und dann noch ein paar leichte Hiebe mit dem Gürtel, stets gefolgt von ganz ganz sanften Berührungen an der soeben noch traktierten Stelle.
Und auch der Sex war wieder aufregend. An einem Punkt wurde das Model so geil, dass sie mich anbettelte, ihre rechte Hand aus der Fesselung herauszunehmen, damit sie ihre Klit parallel zu meinem Schwanz in ihrer Muschi reiben könnte. Ich tat ihr den Gefallen, versenkte meinen Schwanz in ihrem Arsch, fickte sie wild weiter, kam später.
Es war abwechslungsreich. Und es war intensiv.
Freitag, 18. Dezember 2009
Ganz langsam, arythmisch
Kennt ihr das? Man liegt eigentlich schön müde im Bett, küsst noch ein wenig im Halbschlaf, schubbert sich aneinander. Irgendwann klettert man auf sie drauf, legt sich zwischen ihre Beine. Knutscht weiter gedankenverloren rum, drückt den harten Schwanz zwischen ihren feuchten Schamlippen hindurch. Kuschelt weiter miteinander. Entscheidet sich irgendwann, doch das Kondom vorzuziehen. Flutscht leicht in ihre schon so feuchte Muschi hinein. Dann Stille. Dann eine ganz langsame Bewegung bis der Schwanz fast wieder aus ihr herausgleitet. Und dann ganz ganz langsam hinein. Stop auf halbem Wege. Nochmal ein Stück zurück, dann langsam, aber mit Kraft bis zum Anschlag in sie eindringen. Dann ein wenig necken. Zwischen die langsamen Bewegungen kommt ein kurzer, schneller Stoß. Das Becken kreist, ihre Beine legen sich um seine Seiten, treffen hinter seinem Rücken wieder zusammen. Das Spiel mit den kurzen schnellen Zwischenstößen wird nun ausgebaut. Immer heftiger schnellt das Becken hervor. Das schwere atmen wird bei diesen Bewegungen kurz zum stöhnen. Zwischendrin wieder ein wenig necken, nur die Schwanzspitze taucht zwischen den Schamlippen ein. Die Bewegungen werden geräuschvoll. Das heiße Fickloch läuft aus. Es schmatzt. Und wie es schmatzt, wenn der Schwanz wieder bis zum Anschlag in ihr versinkt. So tief in ihr tanzt. Und wieder ein fester Stoß. Und noch einer. Der Rhythmus ist ein Arhythmus, der schnelle Schwanz entzieht sich der Fotze nur ganz ganz langsam. Und wieder stößt er zu. die Körper treffen sich genau auf ihrer Klit. Und wieder stößt er zu. Ja, jetzt haben wir den Rhythmus, sofern man davon sprechen kann. endlose Sekunden lässt er sie jedes Mal warten, dann knallen die Körper wieder aufeinander. Er stößt mit aller Kraft zu. Jeder Stoß genau überlegt. Sie nähert sich dem Orgasmus. Er hört es. Er nähert sich dem Orgasmus. Sie hört es. Er ist so weit, sie ist kurz davor. Sein Schwanz pulsiert, ihre Beine zittern.
So lief das vorgestern bei mir und dem Model.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Überschriftensammlung
Ich glaube nicht an die Macht des Ringes
Meine Reaktion auf den ersten Versuch mit einem neu erworbenen Penisring.
Free Willy - Man mus ihn auch mal gehen lassen, damit er wieder kommen kann
Freitag abend 22 Uhr haben wir schockiert festgestellt, dass ich über zwei Tage bei dem Model verbracht hatte. Es war Zeit, wieder mal am normalen Leben teilzunehmen und nach Hause zu gehen. Zum Glück gab es noch keine Vermisstenanzeige.
Bienchen und Blümchen
Des Models beste Freundin bekommt stets eine entschärfte Version dieser Blogeinträge zu hören. Das geht so: "Es wurde abend, die Sonne ging unter. Die Biene fand die Blume. Das Licht ging aus und es wurde ein neuer Tag." Aber in Wirklichkeit weiß die beste Freundin noch ein bisschen mehr.
Kranke Spitzmäuse sind trotzdem spitz
Das Model schleppt zwar eine Erkältung mit sich rum. Aber aus gesundheitlichen Zwecken darf sie ihre Geilheit auch mit Husten und Schnupfen an mir abreagieren. Außer die Seilnummer (siehe Kommentar im letzten Blogeintrag).
Heute ist nicht mein analer Tag
Beim Betrachten von schwulen Pornobildchen gemeinsam mit dem Model habe ich festgestellt, dass ich nur an manchen Tagen Männer atraktiv finde. Ich hätte es da schon als Omen werten sollen. Im Fickrausch kurz danach wollte ich noch den Analdildo in meinem Arsch spüren. Als er dann in mir verschwinden sollte, überlegte ich es mir aber anders. Diagnose: Ungutes Gefühl. Das Model muss wohl ein ander Mal die Kunst der Prostatamassage üben.
Kleiner Bauch geht auch
Wieso glauben Frauen eigentlich, das das kleine Bäuchlein unterhalb des Bauchnabels unattraktiv wäre? Ich finde, das gehört dazu und ist sexy, ganz fraulich. Das Model glaubt mir das aber nicht so ganz. Ich bitte um Kommentare und Teilnahme an der Umfrage rechts.
Freitag, 11. Dezember 2009
Das Seil ging an mich
Das Model wirkte sehr angetan von den Seilen. Der Kauf war eindeutig gelungen.
Da sie aber in ihrer Kindheit schon bei den Pfadfindern war, und ich nicht, nutzte sie ihr größeres Wissen zu Knoten aus, um die Seile an mir zu testen. Die kurzen Seile waren gerade so lang, dass sie mich damit meine Hände an den Bettpfosten festbinden konnte.
Und dann begann das Spiel: Ich gierte nach ihr, nach ihren Lippen, nach ihren riesig großen Brüsten, nach ihrer Haut. Sie setzte sich auf mich, tänzelte auf mir herum. Ich versuchte nach ihr zu schnappen, doch sie zog sich immer genau soweit zurück, dass meine Lippen, meine Zähne sie nicht erreichen konnten. Und welch eine Erlösung, als sie dann doch so nach an mich heranrückte, dass ich mit meiner Zungenspitze gerade so ihren Nippel streifte! Sie trieb mich damit in den Wahnsinn.
Wenn der Auftakt schon so berauschend ist, was passiert dann erst, wenn wir uns gegenseitig mit dem langen Seil verschnüren!?
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Montag, 7. Dezember 2009
Kuss ins Herz
Gestern mit dem Model auf meinem Bett:
Zärtlich knutschend
ich: Du weißt garnicht, was Du mit diesen Küssen bei mir auslöst.
sie: Warum?
ich: Weil diese Küsse von Dir weniger in den Schoß gehen, als vielmehr ins Herz.
sie: Das freut mich. Ich hab dich lieb.
Umarmend
Heute morgen gab es dann noch einen Abschiedskuss auf offener Straße. Das macht sie sonst bei keinem...
Es romanzelt.
Samstag, 5. Dezember 2009
Sag, wie hälst Du's mit der Eifersucht?
Bis vor wenigen Stunden war ich noch im Bett des Models. Doch den heutigen Abend verbringe ich allein. Das Model hingegen empfängt Besuch. Ein Bekannter, der alle paar Wochen in die Stadt kommt und dann in ihr Bett steigt um sie zu beglücken. Ich störe mich daran nicht.
Klingt komisch, oder?
Schließlich überlasse ich das Feld einem Anderen. Aber wirklich, ich komme damit ohne Probleme klar. Vielleicht ist meine Eifersuchtsschwelle einfach deutlich niedriger, als bei anderen Menschen. Mir fehlt dieses Besitzanspruchsdenken. Gehört das Model mir? Nein. Und auch niemand anderem. Sie gehört sich selbst. Und ich darf sie glücklicherweise sehr oft genießen.
Der Sex mit ihm wird anders sein. Ich weiß nicht, ob er besser oder schlechter sein wird. Aber anders wird er sein. Und diese Abwechslung, für die ich mich so einsetze, gönne ich ihr. Wenn der Sex mit ihm gut war, werde ich mich für sie freuen, dass sie so eine schöne Zeit hatte. Wenn er schlecht war, werde ich ihr die negativen Erinnerungen schnell wieder austreiben.
Es beruhigt mich, dass das Model im Grunde die selben Ansichten vertritt. Es gibt eine einzige Prämisse: Der Partner soll sich nicht verdrängt fühlen. Es muss immer klar sein: Sie ist meine Nummer 1, ich bin ihre Nummer 1. Alles Andere würde nur dazu führen, dass wir uns voneinander entfernen würden. Das ist unsere abgewandelte Form von Eifersucht.
Doch das Model hatte nicht ganz unrecht, als sie meinte, diese Situation sei ziemlich kurios. Ich verabschiedete mich vorhin von ihr an der Tür, mit einem sanften, liebevollen Kuss. Und wünschte ihr viel Spaß für den Abend.
