Sonntag, 21. August 2011
Sonntag, 24. Juli 2011
Porno als Kunst
Donnerstag, 14. Juli 2011
Wie sich Verschwiegenheit rächt
Ic herinnere mich noch, welche Angst ich nach den ersten Blogeinträgen hatte, dass meine damalige Noch-Freundin jemals dieses Blog finden könnte und die geheime Geschichten entdecken würde. Dies führte zu der manchmal wohltuenden, manchmal weniger wohltuenden Art, dass ich meine Vergangenheit und meine aktuelle Einstellung zu Zweisamkeiten so weit wie möglich offen gelegt habe. Das war anfangs ziemlich schwer und viel mir zusehens leichter. Hin und wieder fiel es mir zu leicht und ich habe mit meinr Haltung andere Leute verschreckt. Bei der Rotgelockten kamen meine Ansichten wohl auch nicht so gut an.
Jetzt muss ich wiedermal sehen, wie Andere diesen Weg nicht gegangen sind, anonym bloggen und ihre entscheidenden Bezugspersonen darüber nicht informieren. Und wieder ist es mal aufgeflogen.
Zu schade eigentlich, weil diese meist recht lesenswerten Blogs dann plötzlich verstummen und man nur erahnen kann, was da im Hintegrund noch für Dramen ablaufen.
Dienstag, 12. Juli 2011
Blitzfick
Da stand ich nun in diesem Club. Der Abend ernüchterte mehr, als der Alkohol berauschte. Während sich die Leute um mich herum mehr und mehr miteinander vergnügten, fasste ich nochmal geistig zusammen, was mir alles in den letzten Monaten entging, ob diese Intellektuelle, die Rotgelockte, und aktuell zum zweiten Mal wieder Frau Freitag. Dabei wollte ich ein guter Junge sein.
Es war vier Uhr morgens, als mich die Resignation packte. Vier Uhr eins sah ich einen zierlichen Rücken vor mir. Ohne dass ich es erklären könnte, schwang ich meine Hüften in ihrem Takt mit, immer fester an ihrem Körper. Ich legte meinen Kopf an den Ihren. Als sie sich ein Stück zu mir drehte, knutschten wir miteinander rum. So langsam bemerkte ich, wie diese Frau aussieht. Glück gehabt! Zwischen den Küssen stelle ich mich kurz mit meinem Namen vor. Ihren habe ich unter den Bässen nicht verstanden. Sie deutet mir an, rauszugehen um ein bisschen zu plaudern. Auf dem Weg an die frische Luft verabreden wir, dass wir zu mir gehen.
Nein, das war nicht tiefgründig, aber schnell. Fünf Minuten und 10 gewechselte Wörter zwischen Erstkontakt und Festlegung des Bettes. Ich glaube, so schnell bekommt man Frauen sonst nur im Swingerclub rum. Wohlmöglich lag es auch an der Uhrzeit. Oder dem Alkohol.
Bei mir zu Hause angekommen gab es keine größeren Volten. Bald lag sie in meinem Bett und ich auf ihrem Körper. Glückliche Gene, grazil und dennoch mit sehr ansehnlichen Brüsten. Doch für meinen Schwanz schien sie zu grazil, krallte sich an den Gitterstäben am Kopfende meines Bettes fest. Sie wirkte überfordert, ich hörte bald auf. Wir schliefen ein, und als ich aufwachte, war sie weg. So schnell, wie sie auftauchte.
Montag, 4. Juli 2011
Extase statt Ästhetik
Geneigte Leser, wie ihr merkt, tue ich mich immer noch schwer mit Frau Freitag. Sex findet derzeit vor allem im Kopf statt...oder online. Viel Spaß bei nachfolgendem Film.
Samstag, 18. Juni 2011
Standhaft
Eine Szenerie wie im Kitschfilm: Wir saßen dort eines Abends an der Waldlichtung am Standrand bei trockenem Rotwein und heiteren Gesprächen. Über uns der riesige, dunkler werdende Himmel, und vor uns die Glühwürmchen. Wenn sonst nichts ist, sollte man das Gespräch nie komplett aus der Hand geben. Aber gut gesetzte Pausen und das Tönen der Stille stilisieren die Szenerie gleich noch ein Stück höher.
Ihre Standhaftigkeit ist beeindruckend. Hatte ich Frau Freitag beim letzten Mal nicht viel leichter rumgekriegt?
Auf dem Weg zurück in die Zivilisation wird es kurz stockfinster auf dem Waldweg. Ich bleibe stehen, ziehe sie an mich ran. Keine explizite Zuwendung, aber auch keine Abneigung zeigt sie. Wie sie ihre Zunge und ihre Lippen führt, hat außerordentliche Qualität.
Nach 15 Sekunden wird sie sich ihres schwachen Moments bewusst und bewegt sich von mir weg. Wenn sie gewieft ist, wartet sie darauf, dass ich die Hoffnung auf sie fast aufgebe.
Ich liebe dieses Spiel!
Sonntag, 5. Juni 2011
Ab wann ist Beziehung?
Plus die Erinnerung verklärt die Sicht
Und alles kehrt zurück während sie spricht. Shit"
Montag, 30. Mai 2011
Hedonist, Moralist, und der Selbstbetrug
Ich spürte die zwei Seiten meines Gewissens auf meiner Schulter sitzen. Der Moralist sprach zu mir, mit ruhiger, eindringlicher Stimme: "Hüte Dich, Du willst doch nur ihr Bestes." Der Hedonist saß auf der anderen Seite und schrie schrill im Jubel "Verhüte, Du willst doch nur ihr Bestes".
Jetzt werfen sie uns Naivität vor. Das hätte man schon vorher ahnen können, 48 Stunden bei mir, Übernachtung in meinem Bett, direkt neben mir. Bei all den Erinnerungen... Und so naiv die Idee und so falsch das Verhalten auch war, ich denke, der Wunsch war hier bei beiden Vater des Gedankens.
Mittwoch, 4. Mai 2011
Sonntag, 1. Mai 2011
Evolution?
Ist es eigentlich eine Evolution sexueller Empfindung, wenn man sich nicht mehr nach extremen Praktiken sehnt, sondern vielmehr feinsinnige Flirtereien genießt? mir ists fast eine Vermutung. Gerade, nachdem ich heute mit Nähe und Distanz gespielt habe, mit einer Frau, die mich so oft so schön so heimlich anlächelte. Und der ich schöne Blicke zurückschicke. Und am Ende steig sie aus der Bahn. Die Begleitung bekam einen kurze Umarmung, ihr Kuss auf meine Wange wanderte sehr nah an meine Lippen. Und als ich kurz hinausschaute, bevor die Türen sich schlossen, da traf ich nochmal ihren zufriedenen Blick, der bald hinter der Rolltreppe verschwand. Da blühte mein Herz vollends auf.
Diesen Moment nehme ich mit in die Nacht.