Samstag, 15. September 2012

Coitus interruptus

Frauen vergessen einfach nix, während ich aber schon längst alles vergessen habe. Zum Beispiel meine Neckigkeit im Juli. Also setzt sich die Frohnatur gemütlich auf meinen Schwanz, reitet mich mit einem Gesichtsausdruck der puren Genugtuung. Und als ich gerade unruhig werde und anfange, mich nergischer zu bewegen: springt sie auf einmal von mir runter und erklärt die Nummer für beendet. Quasi als Konter auf meinen Spaß vom Juli. Und das alles in der Hoffnung, ich würde sie später in der Stadt befummeln.

Bis in die Stadt hab ich es aber gar nicht mehr geschafft und sie schon vorher gierig begrabscht.

Mittwoch, 12. September 2012

Kamasutra: Neufassung

Wenn ich darüber nachdenke, wie die Frohnatur und ich uns manchmal neben- und aufeinander legen/setzen/stellen, dann kann ich mir vorstellen, wie das Kamasutra damals entstanden ist: aus Versehen.

Zum Beispiel als wir so lange rumwuselten, bis sie mit dem Rücken auf mir lag, ihre Oberschenkel links und rechts an meinen Wangen vorbeiliefen und ich ihr Becken gierig an meinen Kopf gezogen habe, um mein Gesicht in ihre nasse Fotze zu drücken. Und sie sich auf noch überstreckt, dabei das Becken weiter nach unten bewegt, um meinem Bemühen mehr Nachdruck zu verleihen und mich komplett in den Rausch zu setzen.

Verrücktes Weib!

Dienstag, 28. August 2012

Technische Weiterentwicklung

Ich habe mit der Frohnatur glücklicherweise eine passende Gespielin für mich. Sie erlaubt mir zu experimentieren. Und weil sie inzwischen mit einiger Zielsicherheit durch meine Finger zum Höhepunkt kommt, fallen mir im Spiel immer wieder neue Handpositionen auf, die sie in Rage versetzen (oder manchmal eben auch nicht). Ich möchte fast meinen, mit jedem Orgasmus lerne ich dazu. Eine kleine Anleitung vom letzten erfolgreichen Test:

Ich legte die Oberseite meiner Finger, also die Seite vom Handrücken, zwischen ihre Schamlippen. Zwischen Mittel- und Ringfinger drückte ich ihre Klit zusammen. Ihre äußeren Schamlippen knetete ich zwischen Zeige- und Mittelfinger sowie zwischen Ring- und kleinem Finger. Da blieb der Daumen noch frei, um auf ihrer Klit zu sitzen, während die restlichen Finger immer wieder vor sich hinwaberten und das angeschwollene Fleisch unter Druck setzen.

Wenn man Frauen dabei zuschaut wie sie es sich selbst machen, entsteht leicht der Eindruck, eine Klit müsse ganz schnell und am besten auch heftig bearbeitet werden. Ich nutze die Frohnatur inzwischen zu Studien am lebenden Objekt und habe festgestellt, dass das gemütlich, lediglich manchmal pointierte Reiben über die empfindlichste Stelle viel besser funktioniert. Es hat fast was vom Manövrieren des Joysticks einer Playstation, wenn man mit dem Daumen ganz kontrolliert die heißesten Punkte zwischen ihren Beinen bespaßt und die Geschwindigkeit dem Erregungszustand anpasst. Das heißt: Je lauter sie wird, desto langsamer werde ich. Und wenn sie kurz davor ist, final aufzustöhnen, dann kommen meine Bewegungen zum stehen. Sobald ein Laut der Erzürnung über den verweigerten Höhepunkt kommt, setzt man sofort wieder mit der Massage ein und kontert die Empörung durch neu zugeführte Lust. Und so weiter und so weiter...

Sonntag, 26. August 2012

Die Unlust am bloggen

Geneigte Leser, seit fast einem dreiviertel Jahr ficke ich immer wieder die selbe Frau. Ich finde es super, weil wir inzwischen mit beeindruckender Gelassenheit aufeinander losgehen. Zu Beginn hatte ich viele Ideen, was ich mit ihr anstellen will, konnte einiges davon umsetzen, anderes nicht. Jetzt habe ich nur noch ein Ziel: Der Sex soll nicht aufhören.

Doch je unaufhörlicher der Sex wird, desto länger höre ich auf, darüber zu schreiben. Inzwischen bekomme ich E-Mails, in denen gefragt wird, wann ich denn mal wieder was poste. Das Phänomen mit der nachlassenden Bloggerei in Partnerschaften ist ja nicht unbekannt. Der letzte Eintrag von Bibi bei 15 Minuten ist so lange her, dass ich ihn nicht mehr gefunden habe. So weit ich weiß, läuft es in ihrer Beziehung recht gut. Die Katze steckt auch tief in ihrer Beziehung und lässt seit über einem halben Jahr nix mehr von sich hören. In dieser Kategorie gibt es noch einige weitere Blogger.

Es wird dann die neue Intimität vorgeschoben, gelegentlich auch, dass das Neue im Leben fehle. Oder - das meinte die Katze mal zu mir - manchmal vergisst man die Erlebnisse auch wieder, bevor man sie aufschreibt.

Aber genau deshalb schreibe ich all das auf: Um nicht zu vergessen. Doch es bleibt mühsam. Meine Erlebnisse sind nicht mehr so plakativ. Ich konnte mal erzählen: Ich war im Swingerclub. Da braucht es eigentlich keine großen Worte mehr. Jeder hat eine Vorstellung, was passiert ist. Oder: Ich wurde ans Bett gefesselt. Oder: Ich habe die Liebesschaukel bei Fräulein Pusteblume ausprobiert. Im Freundeskreis versieben diese Storys ebenso. Mir hat schon länger niemand mehr von seinem letzten Abenteuer erzählt (die Angesprochenen dürfen das als Aufruf verstehen).

Inzwischen wird das alles subtiler, emotionaler. Ich habe sehr viel Spaß daran, die Frohnatur nah an den Höhepunkt ranzuführen um sie dann zappeln zu lassen. Am liebsten mit den Fingern, da habe ich sie am besten unter Kontrolle.Alles echt interessant. Aber man kann gar nicht beschrieben, wie sich die Geliebte unter mir windet, wie sie mich verflucht, wie ich mit mir ringe, ob ich sie vielleicht doch erlöse. Es sind so viele Details.

Außerdem mache ich nicht mehr jeden Scheiß mit: Den Vorschlag der Frohnatur, doch mal ein bisschen auf dem Balkon zu vögeln, habe ich mit Verweis auf meine Mitbewohnerin und die neuen Nachbarn auf der anderen Hofseite abgelehnt. Ich glaube ja, dass es eine sexuelle Sturm-und-Drang-Phase gibt, so zwischen dem 21. und 24. Lebensjahr. Das habe ich jedenfalls bei sehr vielen Menschen erlebt. Vielleicht sollte mich die Frohnatur zu solchen Wagnisnummern überreden, wenn ich schon etwas angeshakert bin und im Kopf wieder mehr in diese Phase zurückfalle.

Es bleibt Hoffnung: In den nächsten Monaten gehe ich mit ihr mal auf eine erotische Party, das haben wir uns vorgenommen. Außerdem warten wir gierig wie die Löwen auf die Antilope, dass einer von uns mal wieder eine anale Phase bekommt und sich vom anderen kräftig in den Hintern vögeln lässt. Bis dahin schlafen wir noch ein bisschen miteinander, einfach so.

Montag, 23. Juli 2012

Nur mal kurz

Sie machte sich gerade noch im Bad zurecht, bevor wir das Haus verlassen wollten. Da kam der Schelm in mir durch. Ich habe sie gepackt, nach vorn übergebeugt, und schnell meinen Schwanz in ihrer Möse versenkt. Sie hat sofort auf Genuss umgeschalten und sich an den Badfliesen abgestützt. Nach nicht mal einer halben Minute habe ich sie mit einer guten Portion Empörung stehen lassen. Zu wissen, dass sie weiter rallig bleibt, machte den Nachmittag mit ihr noch amüsanter.

Sonntag, 22. Juli 2012

Zur Einführung: Knubbeldildo

Sechs Kugeln, von klein bis beachtlich groß, fügten sich aneinander an diesem Dildo. Und insbesondere die kleinen Kugeln waren das richtige Argument, die Frohnatur doch noch überreden zu können. Bisher lehnte sie immer ab, wenn ich versucht hatte, ihr mehr in den Hintern zu schieben als meine Zunge oder einen einzelnen Finger.

Doch seit unserer ersten Nacht sind nun mehr als sechs Monate vergangen. Das Vertrauen ist da. Und sie hat mir geglaubt, dass ich weiß, was ich mit dem Knubbeldildo tue. Nach einer kurzen Phase der Ungläubigkeit konzentrierte sich die Frohnatur dann nur noch auf ihre Lust, kniete auf allen Vieren vor mir, den Hintern nach oben gestreckt. Während meine Hand das Spielzeug bis zur vierten Kugel in ihrem Arsch versenkte und geschmeidig immer wieder heraus zog, saugte mein Mund an ihrer Klit.

Da konnte sich auch die Frohnatur nicht wehren. Ein Knubbeldildo hinten drin fühlt sich einfach gut an. Wahrscheinlich fühlte er sich sogar noch besser an, als ich ihn irgendwann komplett in ihr versenkte. Und entsprechend intensiven war ihr Orgasmus. Schön, wie sie mich danach wie weggebeamt anschaute.

Samstag, 14. Juli 2012

Sitzsack

Kleiner Tipp: Sitzsäcke eignen sich hervorragend zum ficken.

Sonntag, 8. Juli 2012

Der Punkt vollständiger sexueller Kontrolle

Wie im Buch: Ich habe die zappeln-lassen-Nummer abgezogen. Auf ihren Wunsch hin lief "Five hot stories for her". Mit dem Film im Hintergrund war es ein Kinderspiel sie mit meinen Fingern zwischen ihren Schenkeln aufzugeilen. Zum warm werden habe ich vor allem ihre Schamlippen massiert. Dann ging es ziemlich präzise mit dem Mittelfinger auf ihre Klit und später gesellten sich Zeige- und Ringfinger mit begleitenden Impulsen hinzu. Und als Sie kurz vor dem Höhepunkt war...hab ich aufgehört. Um zehn Sekunden später fortzufahren. Und wieder kurz vor dem Höhepunkt aufzuhören. So ging das eine Viertelstunde. Und mit jeder kurz zuvor vereitelten Erlösung wurde mein Spaß an der Sache größer. Das ist vielleicht der größte Egostreichler: gleichzeitig für etwas geliebt und gehasst zu werden. Sie meinte jedenfalls nachher, ich hätte an diesem Abend den Punkt vollständiger sexueller Kontrolle über sie erreicht.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Marktpreis

Streichler fürs Ego: Auch mit Freundin scheine ich noch einen respektablen Marktwert unter dem weiblichen Teil der Menschheit zu haben. Am Wochenende gibt's dann wieder Streichler für die Haut.

Montag, 4. Juni 2012

Schlafwandler

Ich habe neulich gelernt, dass ich Schlafwandler bin. Aber nicht so einer von denen, die nachts aufstehen, das Haus verlassen und genau in dem Moment aufwachen, als sie den Briefkasten anpöbeln, er solle Sie nicht so angrinzen.man könnte es so zusammenfassen: Ich ficke im Schlaf.

Dabei war es die Frohnatur, mit der alles anfing. Besser gesagt: Sie fing an, an mir rumzuspielen. Ich ließ es stumm geschehen, in der Hoffnung, meine Ignoranz würde ihr irgendwann die Lust verderben. Ich hatte mich getäuscht.Irgendwann fügte ich mich dem Drängen. Die Frohnatur bettelte zu sehr nach Sex. Dabei ist es nach drei Uhr morgens.

Und sie bekam ihn. Ich ließ Sie erst eine Weile auf mir herumreiten, so konnte ich entspannt wach werden. Und bevor wir beide kamen, begrub ich Sie noch mal unter mir.

Inzwischen war es vier Uhr morgens und ich ein wenig orientierungslos. Es gibt Zeiten, das fällt Sex ziemlich schwer. Kurz vor Sonnenaufgang zum Beispiel. Doch als ich Sie mit dem Vorwurf konfrontierte, konterte Sie.Schließlich sei ich es, der angefangen habe, während Sie einfach nur schlafen wollte. Ich stritt alles ab. Aber zwecklos. Ich befürchte, mein Unterbewusstsein wusste auch mit geschlossenen Augen, was zu tun war.