Sonntag, 19. Dezember 2010

Sie dominiert die Situation

Selbstbewusst und teilweise unberechenbar zeigt sich Frau Freitag mir immer wieder. Sie wehrt meine Annäherungen ab, und zieht mich im nächsten Moment gleich wieder an sich heran. Sie dominiert die Situation, auch wenn sie mich manchmal das Gegenteil glauben lässt. Wenn sie genießt, wenn sie sich auf die Unterlippe beißt und mir ihre Fingernägel tief ins Fleisch bohrt. Wenn sie mich auffordert, sie unter mir zu begraben. Wenn sie ihre Beine weit öffnet, sich mir anbietet, und mit den Fersen an meiner Hüfte den Takt vorgibt. Wenn sie berauscht von meinen Stößen gegen die Lustschreie ankämpft und mich gleich darauf wegstößt, weil es ihr genug ist - mir aber noch nicht.

Eine Frau, die weiß, was sie will. Und die dank meiner momentanen Blendung auch alles bekommt, was sie will. Sie dominiert die Situation. Das macht ihre Faszination aus.

Samstag, 18. Dezember 2010

Übernachtung

Diesmal ist sie über Nacht bei mir geblieben. Gerade noch rechtzeitig vor der langen Pause rund um die Weihnachtsfeiertage.

Wir gewöhnen uns aneinander. Und es tut wahnsinnig gut!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Konsequent

Der Rausch ebbt noch ab.

Es sind nur Indizien, nur Muster, aber dieser perfekte Griff an ihren Hintern, ihre mich fast unsicher machende Bestimmtheit, und diese genussvolle Extase, das sprach alles für eine Wahnsinns-Frau.

Frau Freitag war zu Besuch. Bereits nach wenigen Minuten spürte ich die Halterlosen an ihren Beinen, obwohl wir noch für einen kleinen Snack in der Küche standen. Die Mitbewohner verhielten sich ruhig, wir blieben für uns allein, naschten Honig, tranken italienischen Wein, küssten, und wieder und wieder. Ich war wieder mal stürmisch, sie blockte meine Hand ab, als ich ihren Pullover hochschieben wollte. Doch gleich darauf rieb sie ihren Unterleib an meinem Bein. Und ich habe noch eine Weile gebraucht, bis mir die Idee kam, ihre Hosen als erstes auszuziehen.

Die Mitbewohner hatten sich inzwischen bettfertig gemacht, bald war Stille auf dem Flur. Sie war sich dennoch unsicher, ob ihr Atem nicht zu laut war, als ich sachte ihre Möse anleckte. Statt zu stöhnen wimmerte sie, keinesfalls wollte sie gehört werden. Bald zog sie mich zu sich hinauf. Sie konnte ihre Lust einfach nicht leise ausleben. Aber ihr sich windender Körper zeigte genug, wie gut ihr das tat, was ich mit ihr anstellte.

Ihre Gier war groß, sie forderte sofort schnelle, harte Stöße von mir. Ich nahm sie tief, sie wimmerte. Und wimmerte weiter. Wenn es zu arg war, biss sie sich in die Hand. Ich hatte Spiellaune, wollte ihr mit besonders tiefen Stößen einen Schrei entlocken. Ihre Selbstbeherrschung war beeindruckend. Auch als sie auf mir ritt, auch als ich mich in sie krallte, sie meine Lust hören ließ.

So anziehend ihre Konsequenz war, sie rächte sich, als ich sie noch überreden wollte, über Nacht bei mir zu bleiben. Jetzt muss ich allein einschlafen. Ich werde meine Nase auf das Kopfkissen legen, das ihren Unterleib polsterte.

Was für eine Frau!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Frühlingsgefühle

Ja, ich weiß, eigentlich ist das nicht die passende Jahreszeit. Aber ich wollte nicht so lange warten. Mein Date vom Freitag habe ich am Samstag nochmal getroffen. Und es war herzallerliebst. Mit netten Gesprächen, ersten Kuscheleien und innigen Küssen.

Jetzt gebe ich die Rationalität so weit wie möglich auf. Ich lasse mich von einer Euphoriewelle tragen, nehme all die Endorphine mit. Egal, dass ich vielleicht fallen könnte, und wieder mal tief fallen würde. Ich mag das Kribbeln im Bauch...aufbrausend...langanhaltend.

Und morgen soll auch der Rest kribbeln.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Und plötzlich war sie da

Und wir tanzten, enger, heißer.

Und wir küssten uns, wilder, zärtlicher.

Und unsere Körper schmiegten sich aneinander, fester, ästehtischer.

Zuneigung auf ganzer Linie.

Samstag, 11. Dezember 2010

Überfordert

war die Frau vermutlich, die ich neulich besucht habe.

Ich hatte dringend wieder mal Sex nötig und sie kam mir gerade recht.So agierte ich auch, als ich ihre Wohnung betrat. Sie hätte sicher gern noch ein bisschen Geplänkel gehabt, aber ich habe sie nach wenigen Minuten auf meinen Schoß gehoben, geküsst, gestreichelt, gepackt, geknabbert usw. usf. Ich gab nur leicht nach, wenn sie protestierte, ich soll nicht so schnell machen. Und sie entschied sich allzu schnell, an meinem Schwanz zu lutschen, und das recht passabel.

Sie hätte sich an diesem Abend alles von mir holen können, so aufgedreht war ich. Aber sie war zu langsam. Ich hingegen war außerordentlich dominant, habe sie dirigiert, wie ich wollte, jeder Griff, jeder Zungenschlag saß. Nachdem sie sich zwei Orgasmen auf meinem Schwanz reitend holte, verpasst ich ihr noch einen mit den Händen. Der nächste Orgasmus ging an mich, und landete in ihrem Mund, wie von ihr erbeten. 

Komisch, sie suchte das Ende dieser ersten Runde, und hätte sie noch stundenlang gevögelt, ich war unersättlich. Vielleicht bedeutete ihr "Boar, ist der riesig" (kleiner Ego-Streichler) ja: boar, der ist zu riesig. Ich weiß es nicht.Aber außer staunen und stöhnen konnte sie nichts machen. Ich gab uns beiden nur eine kurze Auszeit, ging danach mit meiner Zunge zwischen ihre Beine. Und wieder: ich wusste genau, was ich tun muss und schon bald kam sie wieder. Mir kam währenddessen die Einsicht, dass ich in den vergangenen Jahren wohl ein sehr gelehriger Schüler gewesen bin, der sein Handwerk langsam beherrscht.

Ich gab ihr nach ihrer erneuten Explosion kaum Erholungszeit, breitete sie vor mir aus, fickte sie erst genüsslich, dann exzessiv, zog an ihren Nippeln und schrie ihr kurz nach ihrem nächsten dann auch meinen Höhepunkt ins Gesicht.

Die Nacht war kurz, sie war kaum nah. Ich hatte einfach keine Bindung zu ihr. Wie das so ist bei einem One Night Stand. Ich würde mal steil behaupten, das war mein erster.

Sie war am nächsten Morgen die erste, die mit den Händen am Körper des anderen suchte. Ich verfuhr wieder nach meinem Gusto, zog sie auf mich. Halbverschlafen einfach so daliegen, während sie meinen Schwanz genießt, das ist inzwischen eines meiner Favourites. Nach ihrem Aufschrei wurde ich munter, kniete mich hinter sie. Während zwei Finger ihre Möse massierte, verging sich meine Zunge an ihrem Arsch. Der Rest war für mich. Als ich explodierte, habe ich sie meine ganze Adrenalin geschwängerte Kraft spüren lassen, sie zu Boden gedrückt, an ihr gezerrt, aufgeschrien.

Wo ich das alles gelernt hätte, fragte sie mich letztendlich: Ich habe ihr noch nicht von meinem Blog erzählt.

Sonntag, 28. November 2010

Nabelschau für Unicef

Zum offiziellen Start der Weihnachtszeit möchte ich auf eine sehr sympathische Aktion des Bloggerkollegen bei Haut aufmerksam machen. Der verschenkt sein Geld, wenn man ihm ein Bild von seinem Bauchnabel schenkt. In Zusammenarbeit mit der Katze will ich ihn gern dabei unterstützen und euch animieren, euch an der Plünderung des Spenderkontos zu beteiligen.

Schlapphut und die Katze, in echt und gemalt.

Ich wünsch euch einen schönen ersten Advent!

Samstag, 20. November 2010

Aufprall

"Oh, da unten kommt ja noch was. Und es nähert sich ziemlich schnell", denk ich mir in letzter Zeit öfters, wenn ich aus meinen Luftschlössern dem harten Boden Realität entgegen stürze. Ich habe derzeit einfach zu viele zwischenmenschliche Misserfolge in Serie, falle immer wieder. Der Aufprall schmerzt jedes mal sehr. Und dann hilft es blöderweise auch nicht viel, wenn meine engste Lebens-Beratung die Fehler bei Anderen ausmacht. Es wird zunehmend grundsätzlich. Ich stelle mich selbst infrage.

Hingegen die Außenwahrnehmung: Der braucht einfach mal wieder Nähe und will sie unbedingt. Und verkrampft. Und scheitert. Bei den Falschen.

Hingegen die Eigenwahrnehmung: Ich treffe zwar momentan viele aufregende Frauen, aber ich treffe keine ins Herz. Und obwohl gerade ich es besser wissen sollte, habe ich auch keine Ahnung, wie man das macht. Wie ein Soziopath. Aber bewusst, und ungewollt.

Samstag, 13. November 2010

Formatiert

Es ist mal wieder Zeit
Die Programme schon veraltet
Ballast macht sich breit
Die Festplatte wird totverwaltet
Ich lösch den ganzen Scheiß
Hard Drive boot
Die graue Weste wird wieder weiß
Es herrscht Leere unter meinem Hut


Was fühlt sich das befreiend an
Neues Leben ohne alte Routinen
Ich gewöhn mir nur noch Gutes an
Spring raus aus alten Schienen
Kein Rauchen mehr und wenig Fleisch
Weder Wollust, noch Exzesse leben
Will nicht mehr alles und das gleich
Will mir nur noch Qualität geben


Doch so einfach, wie ich das dachte
Wirds nicht, muss ich bald sehn
Denn trotz Formatierung brauch ich
Ein altbewährtes Betriebsystem
Und eh ich mich verseh
Beginnt das Jauchzen von vorn
Von der großen Idee
Bleibt lediglich ein Staubkorn

Donnerstag, 11. November 2010

Wer zu spät kommt...

Ich höre in letzter Zeit einfach zu häufig folgenden Satz: "Ich habe da jemanden kennen gelernt..."

Das Timing stimmt derzeit einfach überhaupt nicht.