Samstag, 25. September 2010

Kontaktaufnahme

Ich habs begriffen und verinnerlicht. Das Fräulein Pusteblume wird mir immer nah sein. Aber eine Beziehung oder irgendetwas in der Art wird nie draus. Nachdem ich erstmal den Kontakt zu ihr abgebrochen hatte, habe ich mich nun wieder bei ihr gemeldet. Hinz und Kunz sagt zwar, das sei eine zu kurze Zeit. Aber ich bin eben besonders lernfähig.

Wir haben den Härtetest gemacht, sie hat mir von ihrer neuen Flamme erzählt. Es hat mich nicht mitgneommen, im Gegenteil. So weit ich das sehen kann, hat die Auszeit keine größeren Schäden zwischen uns genommen. Nur dass das Anhimmeln jetzt fehlt.

Sonntag, 12. September 2010

Zu Besuch in Dresden

Geneigte Leser, ich bin noch bis nächsten Sonntag in Dresden und wäre nicht abgeneigt, die sympathischsten Elbestädter unter euch mal persönlich kennen zu lernen. Nachrichten einfach an meindoppelleben@gmail.com.

Freitag, 10. September 2010

Erkenntnisse in der Stille

So ein bisschen Ruhe hilft ungemein, mal über das wirklich wichtige nachzudenken. Als neulich der Akku von meinem MP3-Player auf einem längeren Fußmarsch zur Neige ging, kam dieser Moment der Ruhe. Und die Einsicht, wie konsequent ich mich über die letzten Monate hin belogen habe.

Es war ja nicht so, dass mir das Pusteblümchen nicht klar gemacht hat, dass sie keine Beziehung zwischen uns sieht, weil die dazugehörige Liebe zu mir fehlen würde. Sie liebt mich als Freund (ihre Wortwahl), aber nicht in einer Beziehung.

Aber ich habe es überhört, mir ausgemalt, dass ich sie eines Tages doch noch überzeugen werde. Dabei habe ich vergessen, dass ich an einem anderen Beispiel genau dieses vorsätzliche Scheitern solcher Bemühungen erlebt habe. Miss Samurai habe ich in der Funktion des Herzensbrechers eine Abfuhr erteilt. Und ich wusste schon da sehr genau: Es würde nie etwas werden zwischen ihr und mir. Dass es aber mit dem Pusteblümchen genauso aussieht, das wollte ich nicht wahrhaben.

Ich habe erstmal Funkstille erbeten. Die letzte Schweigepause hielt eine Woche. Mal schauen, wie willensstark ich dieses mal bin. Zur ABlenkung werde ich mehr musik hören.

Samstag, 21. August 2010

Erlösung

Dem ein oder anderen geneigten Leser wird nicht entgangen sein, dass ich nun fast vier Wochen ohne wirklich Sexberichte ausgekommen bin. Was daran liegt, dass ich seit einem Monat abstinent lebe.

Insofern war es eine Erlösung sondergleichen, gestern mal wieder gemeinsam einzuschlafen und wieder aufzuwachen. Vielleicht war es auch der Sex, der mir gefehlt hatte und nun nachgeholt wurde. Für beides eignete sich Miss Samurai bestens.

Gerade, wenn man bedenkt, dass ich sie auf verschiedenste Weise nehmen kann, ganz nach meinem Gusto, mal langsam, mal schnell, mal hart, usw. usf. Ich kann sie solange lecken, wie ich will, mir so lange den Schwanz lutschen lassen wie ich will, sie in jeder Position nehmen, sie macht alles mit.

Besonders heute morgen, als ich nicht lange gefackelt habe, sie auf mich gekrabbelt ist, meinen Schwanz in ihrem Leib versenkt hat und danach die Muskeln spielen ließ. Lange. Ewig.

Samstag, 14. August 2010

Jeden Morgen

Eine Woche lang jetzt jeden Morgen das gleiche Spiel. An der Straßenbahn steht eine Frau, die man ansieht und noch mal ansieht und noch mal ansieht. Sie hat ihre wilde rote Mähne so gut gebändigt, wie nur irgendwie möglich. Schließlich muss sie für ihren Job adrett aussehen. Und ganz im Gegensatz dazu – oder vielleicht doch nicht – trägt sie diese eleganten Flipflops, deren Schnüren mit Metall oder Blinkerlis besetzt sind und in der Morgensonne glitzern. Das ist das perfekte Schuhwerk für sie. Und es war auch das Erste, was mir an ihr aufgefallen ist. Weil sie wunderschöne Zehen hat. Perfekte Form, schmal, aber nicht knochig, vorzüglich gepflegt. An solchen Frauen werden Fußfetischisten geboren.

Wir stehen mal hier, mal dort an der Haltestelle, aber nie nebeneinander. Wir schauen einander an ohne den anderen merken zu lassen, dass wir ihn anschauen. Sie guckt in der Weltgeschichte herum, in den Auslagen am Kiosk, auf die Wartenden auf der anderen Seite. Ich bin in mein Buch vertieft. Wir steigen gemeinsam ein, sitzen nie beieinander. Wir steigen an der gleichen Haltestelle aus, warten bis die Bahn weiterfährt und die Autos die Straße freimachen. So nah sind wir uns nie. Aber es bleibt schweigsam, ohne echten Blickkontakt. Dann läuft sie in eine Einfahrt hinein, ich in die Seitenstraße. Seite fünf Tagen das gleiche Prozedere.

Gestern morgen war ich so kurz davor, einfach zu ihr hinzugehen, sie anzusprechen, dass es doch nun langsam mal Zeit wäre und wir schon viel zu lange geschwiegen hätten. Ich würde nach ihrem Namen fragen, wohin sie jeden Morgen fährt, ob sie abends Lust auf einen Drink in einem Café hat. Ich habe es genau vor meinen Augen. 

Und auch, dass sie mich irritiert anschaut und dann schnippisch ablehnt.

Samstag, 7. August 2010

Roleplay: Der Lehrer über seine Schülerin

Du siehst wahnsinn aus, wie Du da stehst! Wie machst Du das? Ich vergesse gerade alles um mich herum. Du hast Lippen, die ich küssen, lecken, beißen möchte. Gleich fall ich über dich her.




Du bist heute zu spät zur Schule gekommen. Ich lege Wert auf Pünktlichkeit. Was hast Du zu Deiner Verteidigung zu sagen? Das wird Konsequenzen haben. Ich werde Dir wohl eine Lektion erteilen müssen.




Wenn der Unterricht aus ist, hast Du da zu bleiben und auf mich zu warten. Du hast noch etwas gut zu machen.




Dein Blick ist so unschuldig. Meine Gedanken sind es nicht. Sie kleben an deinem kurzen Rock und den Beinen darunter. Sie wandern zwischen den Knöpfen deiner Bluse hin zum nackten Fleisch darunter.




Glaub nicht, dass Du mir so einfach davon kommst. Ohne Gegenleistung werde ich Dir keine bessere Note geben. Was bist Du bereit zu geben? Wirst Du alles tun? Ja, Du wirst.




Ich möchte deinen Hintern betasten. Ich will mit den Fingerkuppen die Poren deiner Haut fühlen, und dann fest ins Fleisch packen. Und weiter gehen. Bist Du schon genauso erregt wie ich?




Leg deine Jacke ab. Und dann setz dich gefälligst neben mich. Näher! Na und, was soll dabei sein, wenn meine Hand auf deinem Oberschenkel liegt? Du hast doch nichts zu befürchten vor mir. Ich bin sehr sorgsam.




Der Stift ist heruntergefallen. Heb ihn auf.




Wenn Du dich so hinunterbeugst, möchte ich am liebsten direkt hinter dich treten und dich so nehmen. Und wie sanft deine Schenkel wohl sind, wenn sie sich um meine Hüfte schlingen. Ich kann nicht mehr.




Bleib so. Ja, ich mache den Gürtel auf. Du willst doch eine gute Note, oder? Na also. Es wird Dir gefallen.




So unbelastet wie Du wirkst, so unbelastet stöhnst Du auch. Dein Blick hat die Unschuld verloren. Ich verschlinge die Lust in deinen Augen, wenn Du dich zu mir drehst. Und wenn Du mich anforderst, dich noch härter zu nehmen, dann zerreißt mich meine Geilheit fast.




Was hier geschehen ist, bleibt unter uns. Noch stehen schließlich ein paar Leistungskontrollen aus.




Ich danke Dir

Nachtrag: Die Katze hat auf ihrem Blog die Perspektive gewechselt, diesmal aus Sicht der Schülerin und sich vom Gedanken des Rollenspiels lösend.

Dienstag, 3. August 2010

Erschrocken weggedreht

Ich habe heute die Frau gesehen, mit der dieses Blog begonnen hat. Meine Ex-Freundin. An der Bushaltestelle. Nach über eineinhalb Jahren. Ich brauchte einen Moment um sie wirklich zu erkennen. Sie ebenfalls. Als sie es tat, drehte sie sich erschrocken weg, auf dass ich sie nicht entdecken würde. Doch das war zu spät.

Ich ging noch ein paar Schritte auf sie zu. Dann besann ich mich eines besseren. Sie hat mir in diesem Moment, als ihr kurz die Gesichtszüge entgleisten, gezeigt, wie sehr sie sich über das Wiedersehen freut. Also lief ich an ihr vorbei.

Es gab in der Zeit dieses Blogs so viele Momente, bei denen ich das entgültige Ende mit ihr gesehen habe. Heute kam ein neuer Moment hinzu.

Freitag, 30. Juli 2010

Flop

Der heutige Morgen hat mir wieder mal gezeigt, wie jung ich noch bin und mein Reifeprozess noch lange nicht am Ende angekommen ist. In der Neugier, alles mal ausprobieren zu wollen, habe ich den individuellen Reiz meines Gegenübers und der Situation vernachlässigt. Und das geriet zum Flop.

Ich wollte unbedingt mal wissen wie es ist, mit einer dicken Frau zu vögeln. Dick heißt: Knapp 90 Kilo verteilt auf 1,65 Meter. Denn in aller Bescheidenheit: die bisherigen Frauen waren, in verschiedenen Abstufungen, allesamt Granaten! Also diesmal was ganz anderes. Und ja, es war mit einer dicken Frau so ähnlich, wie ich es mir vorgestellt habe. Überall greift man ins Fleisch, das straff, aber im Übermaß vorhanden war.

Allerdings, zwischen mir und der Frau baute sich so gar keine Stimmung auf. Ich bin aber ehrgeizig und deshalb habe ich sie trotzdem zu mir aufs Bett gezogen, eigentlich viel zu stürmisch. Dabei bin ich doch in letzter Zeit zum Genießer geworden. Aber da: Ich agierte mechanisch, und ich bin ein schlechter Schauspieler. Ich kann Erregung nur schlecht spielen. Ich konnte sie deshalb auch nicht so recht anstecken.

Sie ließ sich brav alles gefallen, was ich mit ihr vorhatte. Doch mittendrin habe ich abgebrochen. Ich wollte sie einfach nicht mehr weitervögeln. Ich predige ständig, dass Sex allein, so ohne Emotionen, auch nicht funktioniert und habe in dem Moment nicht mal auf mich selbst gehört. Sie ging also wieder und ich sehnte mich nach all den wunderbaren Frauen, mit denen ich das Bett bereits geteilt hatte.

Später musste ich an die vielen Erzählungen von Frauen denken, die ihr erstes Mal mit einem Typen hatten, den sie eigentlich garnicht wollten, und die es nachher verfluchten. So geht es mir gerade.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Für Toni: Hübsche Schwänze in einer hübschen Frau

Natürlich nicht nur für Toni, sondern für alle geneigten Leser. Aber das ist doch mal ansehnlich, oder?

Sonntag, 25. Juli 2010

Während Du schliefst

Wie kam das eigentlich?

Ich weiß nicht, was da geschah, aber plötzlich, halb fünf Uhr morgens, lag ich auf Dir, steckte in Dir. Mehr nicht. Einfach Stille. und Schlaf. Und erste Bewegungen, die so langsam waren, dass man sie fast als innehalten bezeichnen könnte.Wir hielten lange inne, wir schliefen beide noch, wurden nur langsam wach, wurden langsam schneller, und dennoch langsam. Wir tänzelten wie Schlangen umeinander herum. Wir arbeiteten mit Druck, nicht mit Reibung, das machte diesen verschlafenen Sex so intensiv. Bis wir kamen. Und wieder schliefen.

Du wirst später behaupten, ich wäre auf dich drauf geklettert. Ich werde später sagen, dass Du mich zu Dir rüber gezogen hast.