ROOM 33 - Director's cut from Erika Lust on Vimeo.
Mittwoch, 30. März 2011
Sonntag, 27. März 2011
Zu nah
Wie Nähe, wie Begierde zügeln?
Die Streicheleinheiten.
Die Küsse.
Der unkontrollierte, völlig überdrehte Sex.
Die Nacht Arm in Arm.
Das gemeinsame Frühstück.
Und ich hatte immer noch nicht genug.
Das wurde ihr zuviel.
Zu viel Nähe.
Bis es knirschte.
Mein Anhimmeln muss erstmal ein Stück weit innerlich stattfinden.
Damit wir aneinander harmonisieren.
Montag, 21. März 2011
Ein bisschen (zu viel) Haue
Ach, geneigte Leser, ich bin mal wieder auf einer Welle wilder Fantasien, gespeist aus Erfahrungen und Erzählungen. Ich denke an Tonis letzten Eintrag, an die Spurensucherin, oder Twofaces Bilderreihen.
Ich denke zurück die die Spielchen mit dem Pusteblümchen, das mich an dem einen Abend gefesselt und mit Bissen und Drohungen gequält hat, bis ich alle Kraft verlor. Dass sie sich eines Tages von mir misshandeln ließ, Schläge bekam, gefesselt wurde, ohne Rücksicht in den Rachen gefickt wurde und den Arsch von mir zerstört bekam. Ich erinnere mich, wie mich das im Nachhinein, als der Rausch abklang, leicht verstörte.
Doch der Gedanke daran ist geblieben, ebenso wie die Exzesse mit Miss Samurai. Der Gedanke an die Benutzung. Nicht dominanter, harter Sex, sondern ein regelrecht abschätziges Verhalten, das treibt mich gerade wieder sehr um. Es kulminiert in der Lust an Dingen, wie sie Sarah erlebt hatte.
Bis der Höhepunkt abflaut und ich verstört wieder in die Realität eintauche. Dann kann ich nicht mehr ganz glauben, was mich da eben getrieben hat. Es ist ein unklares Spiel, das mich da anzieht und abstößt.
Montag, 14. März 2011
Ich bin also unmöglich
Kurz bevor ich das Haus auf dem Weg zu ihr verlassen habe, bin ich nochmal in den untersten Schieber vom Schrank gegangen und habe die ganze Kondompackung mitgenommen. War eine gute Idee. Ich habe sie gebraucht.
Denn nach einem kleinen Sektempfang bei einer Bekannten ging es zu ihr nach Hause und sofort auf die Couch. Es wurde ein schmusiger Abend mit einem Drink, vielen Küssen und unseren Fingern überall. Und wie beim letzten Mal endete die Schmuserei darin, dass wir ihre Couch kaputt gemacht haben. Dabei war der Sex weniger schnell und sportlich, sondern eher langsam und intensiv. Sie unter mir verschlang ihre Beine um die Beinen, drückte so ihren Unterleib an den Meinen und schubberte sich ihre Klit an meinem Becken, während mein Schwanz sich unter dem Druck in ihrer Möse bog.
Das ist das Rezept zu ihrem Höhepunkt unter auf neben mir. Dieses Schubbern. Auch als wir am nächsten Morgen Arm in Arm aufwachten. Ich glaube, wir waren beide noch ein bisschen durch, weil ich vor Geilheit mitten in der Nacht mit Spucke auf dem Schwanz in sie eingedrungen bin, während sie noch schlief. Jedenfalls dösten wir dem Frühlingsmorgen mit seinen Sonnenstrahlen entgegen und während ich noch darüber grübelte, ob ich die Augen wirklich aufmachen sollte, krabbelte sie schon auf mich und fing an mich zu reiten. Vielleicht war da nochwas übrig geblieben von der Nacht. Jedenfalls glitt sie über die kurzen Haare an meinem Unterleib, drückte meinen Schwanz tief in sich hinein, schob ihr Becken vor und zurück. Ganz langsam, mit viel Druck. Halb fickten wir, halb schliefen wir. Bis sie von ihrer Geilheit richtig wach wurde. Mit wenigen, kurzen, schnellen Bewegungen stöhnte sie auf, verkrampfte, ließ sich auf mich fallen. Ehe ich richtig aufwachte, atmete sie schon schwer auf meiner Brust.
Und bald fingen wir an zu erzählen. Sie sagte: "Ich hatte heiße Träume...aber Du warst nicht mit dabei." Und ich: "Du auch nicht in meinen". Solche merkwürdigen Situationen, die einem auch erst in der Reflexion so merkwürdig erscheinen. Aus tiefer Hingabe heraus wird es für einen Moment brüsk im Ton.
So ging uns das auch abends. Die Freunde vom Spieleabend waren gerade aus der Wohnung raus, ich saß noch beim letzten Wein auf der Couch, als die Tür aufging und sie das Zimmer in einem heißen rot-schwarzen Stück Wäsche betrat. Darauf hatte ich mich schon so lange gefreut. Sie besitzt eine größere Sammlung an Minikleidern, Korsagen, Miedern und dergleichen. Und jetzt führte sie vor. Mit ihrem malerisch geschwungenen Körper ist sie die bestmögliche Trägerin für derlei Kleidung. Ich ließ mich deshalb nicht lang bitten und holte sie auf meinen Schoß. Was war das für ein Ritt! Was war das für ein Anblick! Auf einer Welle reitend fragte sie, ob wir die ganze Nacht so weiter machen könnten. Kurz nachdem ich bejahte, schob ich ihr einen Finger in den Arsch. Und kurz danach kam sie zitternd mit den Armen um meinen Hals. Ich liebe diese Momente. Ich liebe es, diese Extase mitzuerleben. Ihre Extase. Die alsbald zu meiner Extase wurde. Ich hob sie hoch, legte sie auf die Couch und stieß wie wild geworden zu bis es in meinem Kopf knisterte. Und in ihrem. Und dann wieder das. während ich noch im Schwebezustand nach dem Boden unter meinen Füßen tastete, war sie schon wieder angekommen. "Du bist unmöglich", stieß es aus ihr heraus. Dann lachte sie los. Der Finger in ihrem Hintern, das sei zu viel gewesen. So schnell wollte sie garnicht kommen. Und ich dachte daran, wie sie wohl auf meinen schwar in ihrem Arsch reagiert.
Wir vögeln ziemlich gut, wir kuscheln noch besser. Wir sind uns nah, wir suchen auch immer wieder Nähe. Und tun doch alles um den Anderen nicht einzuengen.Wir haben, wie ich es mag, einen offenen Umgang miteinander. Vorhin erzählte sie mir nach einigem Herumdrucksen, dass sie gestern einen Anderen gevögelt hat. Meine erste Reaktion war Neugier statt Eifersucht. Ich komme offenbar damit klar. Wieso sollte ich es ihr verbieten, noch mit Anderen ins Bett zu steigen? Ich war letzte Woche ja selbst nicht besser.
Donnerstag, 10. März 2011
Wer zu spät kommt...die Revanche
Im letzten Herbst bin ich an der Unzuverlässigkeit einer heißen Intellektuellen gescheitert. Und als ich wieder den Kontakt zu ihr aufgenommen habe, da war sie plötzlich vergeben. Ich dachte mir damals, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Der Kontakt blieb aber bestehen und war sehr angenehm.
Heute haben wir uns wieder mal getroffen. Und sie hat angedeutet, dass die Sache mit ihrem Freund wohl in die Hose gegangen sei. Und sie hat - in einer an Contenance kaum zu übertreffenden Art subtil - angedeutet, dass sie mich wohl nicht abweisen würde.
Das habe ich - ebenfalls subtil - getan, und fröhlich von der Liebschaft zur schönen Rotgelockten erzählt. Die mir den Kopf verdreht. Die ich morgen endlich wiedersehe.
Diesmal kam sie zu spät.
Sonntag, 27. Februar 2011
Gefühl in den Fingerkuppen
Donnerstag, 17. Februar 2011
Sauna-Date
Lustig, nochmal vergangene Einschätzungen zu lesen. Zum Beispiel diese, dass diese Frau mit ihren wilden roten Locken wohl garnicht an mir interessiert sei. Gestern habe ich mich mit ihr in der Sauna gedatet, und musste feststellen, dass mein Eindruck täuschte.
Die Vorfreude auf diesen Moment war riesig. Ich hatte von Fotos schon eine ziemlich genau Ahnung, wie sie aussieht. Aber live ist eben immer nochmal besser. Und erst bei ihr! Diese Frau sieht aus, wie sich eine Frau anfühlen sollte: ebenmäßig, weich, kurvig. Die Brüste wie gemalt, der Hintern wie zum reinbeißen geschaffen und dazu markante, runde Oberschenkel. Dünn war sie nicht unbedingt. Aber eine Frau! Mir blieb die Spucke weg.
Sie sah nicht nur so aus wie sich eine Frau anfühlen sollte, sie fühlte sich auch so an. Ich schlug zum Auftakt Dampfbad vor. Wir saßen allein, nackt nebeneinander. Sie bewegte sich keinen Millimeter auf mich zu, aber auch keinen von mir weg. Und sie erwiderte meinen Kuss. Das Eis war gebrochen. Und dieser Körper!
Mir ist es fast peinlich, dass ich ihre Äußerlichkeit immer so lobpreise. Sie ist auch eine wirklich nette und clevere. Aber sowas!
Und welch Freude, sie mag Whirlpools! Ich habe lange darin gesessen, ein bisschen rumgeknutscht, und ich war unter der Wasseroberfläche neugierig. Sie bezeichnete mich immer wieder als frech, zuckte aber fast nie zurück, als meine Hände an der Seite entlang zu ihren wirklich ansehnlichen Brüsten wanderten und die Empfindlichkeiten ihrer Nippel testeten. Und im Schwimmbad ließ sie sich von mir durch das Wasser tragen; ihre Beine um meine Hüfte geschlungen, drückte ich sie immer wieder gegen die Beckenwand für ein paar intensive Küsse.
Ich habe es genossen, wie sie mir zusehens verfiel. Nach vier Stunden Sauna unterbreitete ich ihr den Vorschlag, die Nacht gemeinsam zu verbringen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich geradeihren Kitzler massiert um ihr ein paar Laute der Erregung im Whirlpool zu entlocken.
Ihre Wohnung war schick, das Bett war groß, und ich hatte trotz der nackten Begegnung zuvor allergrößte Freude daran, sie erneut auszuziehen. Wieder ein Moment zum anbeten. Ich tauchte zwischen ihre Beine und entschied mich direkt für das volle Programm: Zwei Finger in ihre ebenfalls sehr gleichmäßig geformte, ebenmäßige Möse, die Zunge auf die Klit gedrückt. Das saugen und gleichzeitig der immer wiederkehrende Druck auf ihren G-Punkt brachte sie ziemlich in Extase. Ein kleiner Blowjob diente als Revanche, bis ich sie gierig anschaute mit den Worten "Fick mich endlich". Und das tat sie. Sie senkte ihren wunderhübschen Arsch auf meinen Schwanz nieder und mir kam es fast. Unwiderstehlich! Ich konnte doch widerstehen, gerade so. Hob sie hoch und platzierte sie auf dem Bett. Ich musste den Rhythmus selbst kontrollieren, wenn wir hier noch eine Weile Spaß haben wollten. Wir fanden unsere Position. Sie umschlang meine Beine, während ich auf ihr lag. Während mein Schwanz in die eintauchte, drückte mein Schambein immer wieder auf ihre Klit. Und aus der ruhigen Frau wurde kurz ein Vulkan. Ich ließ sie kurz den Höhepunkt genießen und holte mir dann meinen.
Das Gefühl war unbeschreiblich. Sie legte sich halb auf mich, ein Bein über mein Becken geschwungen. Ich kraulte ihren Nacken und strich über diese wunderbar schön anzufassende Haut. Bis zum frühen Weckerklingeln schliefen wir sehr gut.
Freitag, 11. Februar 2011
Wiedersehen mit der Affäre
Ich habe gestern tatsächlich "die Affäre" wieder getroffen. Und ich war wieder im Sinnesrausch, wie so häufig, wenn ich sie gesehen habe. Nach all der Zeit ist sie erwachsener geworden. Die letzten Reste Kindheit sind verschwunden. Vor mir stand eine immer noch sehr kleine, aber umwerfend anziehende Frau. Irgendwo in diesem Blog habe ich wohl mal geschrieben, dass sie die letzte Frau war, bei der es mir fast das Herz zerrissen hat, als sie mir näher kam. Danach wurde ich routiniert. Gestern spürte ich wieder ihre Magie.
Dabei haben wir nur zusammengesessen, bei einem Drink, ein paar Häppchen. Sie erzählte von ihrem Leben, ich von meinem, sie von ihrem Freund, dem sie jetzt tatsächlich treu sei, ich von schwierigen Monaten. Es war auch dieses entspannte Miteinander zwischen ihr und mir, das mich immer so begeistert hat. Sie ist da eine echte Rarität. Und sie blieb auch entspannt, als ich meinen meinen Händen wie zum Zufall über ihre Beine und ihren Traumarsch fuhr, sie präzise musterte, während wir von meinen Plänen für die nächste Zeit sprachen.
Als sie beim Verlassen des Lokals erwähnte, dass sie jetzt ins Bett müsse, weil es morgen früh rausginge, drehte sich ein älterer Mann vom Nachbartisch zu uns rüber und redete ihr ein, dass die Nacht doch noch jung wäre. Ich fand sein Engagement für mich sehr reizend. Aber keine Chance. Sie weiß, was sie will, sie blieb kühl. Der Abschiedskuss kam von Herzen, aber er blieb klein auf meinen Lippen.
Dienstag, 8. Februar 2011
Neues und altes Unvertrautes
Ich habe Frau Freitag in den Wind geschossen. Es hat nicht sollen sein. Die anfängliche Euphorie wich der Erkenntnis, dass sie mich den Großteil der letzten Wochen einfach nur verrückt gemacht hat. Und das wurde mir zu anstrengend.
Konsequenterweise habe ich mich am Freitag mit dieser sehr guten Küsserin vom letzten Frühsommer getroffen, bei der ich mir eigentlich geschworen hatte, sie nie nie nie wieder zu nah an mich ranzulassen. Wir haben trotzdem wieder geknutscht, sie küsst immer noch teuflisch gut. Und ich genoss wie sie genoss, wie meine Hände ihre die Gänsehaut auf den Körper zeichneten; als meine Finger in diesem Club ganz sachte über ihren Rücken, über die Schultern zum Hals hinauf bis in den Haaransatz fuhren. Ich weiß aber jetzt nicht mehr so genau, ob diese konsequente Ablehnung meinerseits damals nicht doch übertrieben war. Vielleicht werd ich es doch laufen lassen.
Und dann ist da ja noch das Pusteblümchen. So lange haben wir uns nicht gesehen, über ein halbes Jahr nicht. Am Wochenende war es so weit. Die Umarmungen waren innig wie eh und je, die Küsse landeten auf der Wange, und ich über Nacht auf der Couch, während sie das Bett mit ihrem Geliebten teilte. Es war kurios: Das Bett war mir vertraut, ebenso der Bezug, und das Pusteblümchen darin. Aber die Perspektive war neu, nicht direkt bei ihr, sondern aus der Distanz habe ich sie angeschaut, vom anderen Ende des Raumes, wo mein Schlaflager war.
Dieser Umstand hat mich viel mehr irritiert als der Montagmorgen, als ich schlaftrunken in die Küche stolperte und sah, wie er sie gerade hart von hinten fickte.
Donnerstag, 20. Januar 2011
Perfekt: Keiner da
Das war ein Moment! Als sie sich unter mir räkelte, mit sich kämpfte, meinen Schwanz leise zu genießen. Und ich sie darauf hinwies, dass die Wohnung leer ist.
Ein verstörter Blick, ein ungläubiges "Was???". Und dann brach es aus Frau Freitag heraus: ihr Wimmern wurde zum extatischen Stöhnen. Immer lauter tönten ihre Schreie durch den Raum. Und dann auch noch so exotisch. Sie stöhnt nämlich auf englisch.
Nein, Ruhe ist ihre Sache nicht. Ich wollte sie zur Langsamkeit bringen, unserem Sex eine gute Dramaturgie geben, die in langsamen, intensiven Bewegungen ihren Auftakt findet und sich zu einem Kampf um noch intensivere Gefühle entwickelt. Etwa drei Minuten hielt ich das durch, dann gab ich ihrem Drängen nach, sie schnell, tief und hart zu ficken. Ihre Fersen an meiner Hüfte gaben den Takt vor. Und ich machte ihr klar, welche Konsequenzen ihre Ungeduld haben würde. Als ich sie auf die Seite drehte, ein Bein gestreckt, das andere angewinkelt, riss sie die Augen weit auf. Das war tief. Sehr tief. Sie schien sich in dem Moment zu fragen: zu tief?
Sie gab ihre Antwort recht bald: jein. Denn dass ich die Fähigkeiten, ihrer muskulösen Muschi ausreizen würde, kam ihr zu pass - wenn sie auf mir saß. Immer wieder nahm sie reitend Anlauf zum nächsten Höhepunkt, wippte mit ihrem grazilen Körper über meinen Schoß und krallte sich in meiner Brust fest.
Ich wollte sie diesmal fordern, nicht überfordern. Sie hatte in den letzten Wochen schon mehrmals abgebrochen, weil ihr die Stöße mit der Zeit zu tief, zu schnell und zu hart wurden. Dieses mal nicht. Hinter ihr kniend packte ich sie an ihren Schultern, genoss ihr Hohlkreuz und nahm sie mit aller Adrenalin geladenen Kraft in den Arm, als ich mit ihr kam.